Knoblauch wird seit jeher für seine heilenden Eigenschaften und kulinarischen Qualitäten geschätzt. Deshalb findet man ihn fast in jedem Garten. Allerdings kann Knoblauch krank werden, was die Pflanzungen zerstören kann.
Die häufigsten Krankheiten von Knoblauch
Selbst die stärksten Knoblauchsorten sind nicht gegen folgende Krankheiten gefeit:
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Weiße Fäule (Sclerotium cepivorum) – Blätter vergilben und faulen an der Basis, weißer Schimmel mit schwarzen Flecken bedeckt die Zwiebeln;
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bei Fusarium verfärben sich die unteren Blätter braun, Wurzeln und Wurzelboden faulen;
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Rost (Puccinia allii) zeigt sich durch rostbraune Flecken auf den Blättern;
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bakterielle Fäule macht die Zwiebeln braun und verleiht ihnen einen unangenehmen Geruch;
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Nematodenwürmer (Ditylenchus dipsaci) schädigen den Knoblauch, wodurch er sich verformt und fault.
Die rechtzeitige Erkennung des Problems ermöglicht es, die Krankheit zu bekämpfen und die Ernte zu retten.
Vorbeugung und Schutz der Pflanzungen
Um die Gesundheit des Knoblauchs zu bewahren und eine gute Ernte zu erzielen, ist es wichtig, die Pflanzen bereits vor dem Auftreten von Krankheiten zu schützen.
Fruchtwechsel
Wenn Knoblauch ständig an derselben Stelle angebaut wird, sammeln sich Krankheitserreger im Boden an. Um dies zu vermeiden, sollte man:
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Knoblauchbeete frühestens nach 4 Jahren wieder an derselben Stelle anlegen;
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Knoblauch an Orten pflanzen, wo zuvor Getreide, Tomaten oder Hülsenfrüchte wuchsen.
Knoblauch darf nicht auf Beeten angebaut werden, auf denen zuvor Zwiebeln oder Lilien standen.
Flächensanierung
Reste alter Pflanzen können eine gefährliche Quelle für Krankheiten sein. Deshalb müssen nach der Ernte alle Rückstände entfernt und die Beete im Herbst gründlich umgegraben werden. Ein gutes Mittel zur Sauberhaltung der Flächen ist die Verwendung spezieller organischer Biodestruktoren.
Gesundes Saatgut verwenden
Krankheiten verstecken sich oft im beschädigten Pflanzgut. Daher sollte dieses sorgfältig geprüft und nur unversehrte, feste und ganze Zehen ausgewählt werden. Vor der Pflanzung sollte das Pflanzgut mit einer Lösung aus Biofungizid oder Kaliumpermanganat behandelt werden. Es sollte an einem trockenen Ort mit guter Belüftung gelagert werden.
Feuchtigkeit und Drainage
Fäulnis und Pilze lieben Feuchtigkeit. Daher sollte Knoblauch nicht übermäßig gegossen werden. Schwere Böden benötigen eine gute Drainage. Knoblauchbeete sollten erhöht oder auf Dämmen angelegt werden.
Biologische Mittel und Dünger
Eine ausgewogene Ernährung kann den Pflanzen eine gute Immunität verleihen:
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vor der Aussaat Humus oder Kompost einarbeiten;
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nützliche Rhizobakterien, Trichoderma und andere Wachstumsbiostimulanzien verwenden.
Es ist zu beachten, dass ein Überschuss an Stickstoffdüngern Pilzkrankheiten fördern kann.
Pflanzenschutz
Bei den ersten Anzeichen einer Krankheit muss schnell gehandelt werden:
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Biofungizide ausbringen;
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in schweren Fällen chemische Präparate einsetzen;
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die Behandlung darf nur bei windstillem und trockenem Wetter erfolgen.
Die Anwendung des gesamten Maßnahmenpakets ermöglicht eine gute Ernte, ohne sie mit aggressiver Chemie zu belasten.
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